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Ranch Walks
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Ein sehr häufig auftretendes Problem ist die sogenannte „Leinenaggression“. Ein Hund sieht einen Artgenossen und beginnt heftig an der Leine zu ziehen, zu bellen und zu knurren und möchte den anderen Hund am liebsten vermöbeln. Oft tritt dieses unerwünschte Verhalten aber nur auf, wenn der eigene Hund tatsächlich angeleint ist. Läuft er frei, geht er anderen Hunden meist friedlich aus dem Weg.
Aber warum ist das so?
Kurz gesagt: Hunde haben zwei Möglichkeiten: Entweder Flucht – oder Angriff!
Durch die Leine nehmen wir unseren Hunden die Freiheit zu flüchten und dann bleibt ihnen nur noch eine Möglichkeit: Angriff ist die beste Verteidigung!
Ein Hund lernt sehr schnell, dass er den Artgenossen auf Abstand halten kann, wenn er nur genug „Theater“ macht, denn dann machen die meisten Leute einen großen Bogen um den „aggressiven“ Hund.
Eine Leinenaggression kann z.B.:
-Angstorientiert sein
-Hormonell bedingt sein
-Durch Schmerzen oder organische Ursachen verursacht werden
-Ein erlerntes Verhalten sein (Pöbeln kann selbstbelohnend sein)
In diesem Kurs simulieren wir einen Spaziergang und trainieren (mit dem nötigen Abstand) kontrolliert Hundebegegnungen. Wir achten sehr genau auf die Körpersprache der Hunde, um ihren Bedürfnissen und natürlichen Verhalten in Begegnungssituationen gerecht zu werden.
Des Weiteren erlernt das Mensch-Hund-Team Übungen wie:
-Alternativverhalten (was soll der Hund tun, anstatt zu pöbeln)
-Krisenmanagement (Begegnungen in denen man nicht ausweichen kann)
-Konditionierte Entspannung (damit sich beide wieder schnell entspannen können ;))
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